Maibachfarm: Schadenssumme wird siebenstellig
23. Februar 2010
Die Ermittlungen gegen den ehemaligen Verwalter der Maibachfarm in Ahrweiler und weitere Beschuldigte dauere an, berichtet die Rhein-Zeitung heute. Dem Hauptbeschuldigten werde vorgeworden, „vom Geld der Eigentümerin - einer vermögenden Bonnerin, die anonym bleiben möchte - Weinberge auf seinen Namen gekauft und anschließend an ebendiese Frau verpachtet haben.“
Die ursprünglich angenommene Schadenssumme habe sich im Zuge der weiteren Ermittlungen “erkennbar erhöht”, sagte die Staatsanwaltschaft der RZ. Der Schaden bewege sich inzwischen im siebenstelligen Bereich. Wegen Verdunkelungsgefahr sei der ehemalige Verwaltung im Dezember vorübergehend festgenommen worden. Weiter schreibt die RZ:
Der Beschuldigte hat unterdessen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe öffentlich zurückgewiesen. Auch den Vorwurf, auf der Maibachfarm ein wirtschaftliches Desaster hinterlassen zu haben, konterte der Ex-Geschäftsführer: Der Betrieb sei nie auf Gewinn ausgerichtet gewesen.
siehe auch:
- Maibachfarm ist Kulisse für einen Winzer-Krimi (30. Dezember 2009)
- “Hang zu maßloser Geldverschwendung” (8. Januar 2010)
- Ex-Verwalter weist sämtliche Vorwürfe von sich (15. Januar 2010)



